Gaymuensterland's Blog

Schwul im Münsterland

Amerika, hör auf, vor Israel zu kriechen!

Verfasst von gelderlander am November 14, 2009

Barack Obama ist sehr eifrig gewesen, dem jüdischen Volk zum Neujahrsfest, Rosh Hashana die guten Wünsche zu übermitteln und ein schmeichelhaftes Video zur Konferenz des Präsidenten nach Jerusalem zu senden und ein anderes zur Rabin-Gedenkrallye. Nur Sheikh Hassan Nasrallah übertraf ihn …
Auf allen Videos häuft Obama kitschiges Lob auf Israel, obwohl er sich fast ein ganzes Jahr erfolglos darum bemüht hat, Israel möge doch so freundlich sein, etwas zu tun – eben mal das vorübergehende Einfrieren des Siedlungsbaus – um den Friedensprozess voranzubringen.
Der Nahostbeauftragte des Präsidenten, George Mitchell war auch sehr fleißig und flog hin und her zwischen einem Begräbnis (des IDF-Soldaten Asaf Ramon, Sohn des 1. israelischen Astronauten) und einer Gedenkrallye ( obwohl sie wegen Regen erst nächste Woche stattfinden wird), um die Gunst der Israelis zu gewinnen. Umfragen haben ergeben, dass Obama hier immer unpopulärer wird, nur noch 6-10 % sind damit einverstanden.

Er entschloss sich, sich mit einem Video an die Israelis zu wenden, aber eine beredsame Rede wird niemanden vom Ende der Besatzung überzeugen. Er hätte dem israelischen Volk einfach die Wahrheit sagen sollen . Die Außenministerin Hillary Clinton, die gestern Abend hier angekommen ist, wird ähnliche Gefühle zum Ausdruck bringen: „Verpflichtung gegenüber Israels Sicherheit“, „strategische Allianz“, „die Notwendigkeit des Friedens“ und so weiter.

Kein anderes Land auf dem Planeten fleht und kniet (vor Israel) wie die USA. Bei anderen Unruheherden schlägt Amerika einen anderen Ton an. Es bombardiert in Afghanistan, fällt im Irak ein und droht mit Sanktionen gegenüber dem Iran und Nordkorea. Hatte irgendwer in Washington damals daran gedacht, Saddam Hussein zu bitten, sich aus dem besetzten kuweitischen Gebiet zurückzuziehen?

Aber Israel, der Besatzer, der sture Nonkonformist, der Amerika und der Welt weiter trotzt durch Siedlungsbau und Schikanieren der Palästinenser, wird anders behandelt. Noch eine Massage für das nationale Ego in einem Video, noch mehr Lobhudelei in einem anderen.

Es ist an der Zeit, den USA zu sagen: genug der Schmeichelei!. Wenn Ihr nicht bald den Ton ändert, wird sich nichts verändern. So lange wie Israel das Gefühl hat, Amerika in seiner Tasche zu haben und Amerikas automatische Vetos es vor Verurteilungen und Sanktionen rettet, und es bedingungslos massive Hilfe erhält, kann es weiter Vergeltungsschläge und tödliche Kampagnen ausführen; ohne ein strenges Wort aus Washington, wird es weiter töten, zerstören und gefangen nehmen. Wenn der Weltpolizist nicht einschreitet, wird es in dieser Weise weitermachen.

Illegale Handlungen wie die Besatzung, die Siedlungserweiterung und Offensiven, die mit Kriegsverbrechen verbunden sind wie im Gazastreifen, benötigen andere Methoden. Wenn Amerika und die Welt nach der „Operation Sommerregen“ 2006, die 400 Palästinensern das Leben gekostet und schwere Schäden in der Infrastruktur verursachte, verurteilt hätte, dann wäre die Operation Cast Lead wohl nie gestartet worden.

Es stimmt zwar, dass im Gegensatz zu allen anderen Unruhestiftern der Welt, Israel als eine westliche Demokratie angesehen wird, aber das Israel von 2009 ist ein Land, dessen Sprache Gewalt ist. Anwar Sadat mag wohl der letzte Führer gewesen sein, der unsere Herzen mit optimistischen, hoffnungsvollen Reden gewonnen hat. Wenn er Israel heute besuchen würde, würde er mit Hohngelächter vom Rednerpult vertrieben werden. Der syrische Präsident ersucht um Frieden, und Israel weist ihn herzlos ab; die USA bittet um das Einfrieren des Siedlungsbaus und Israel rümpft seine Nase. Das geschieht, wenn es keine Konsequenzen für Israels Untätigkeit gibt.
Wenn Clinton nach Washington zurückkehrt, sollte sie für einen scharfen Politikwandel gegenüber Israel eintreten. Israels Herzen können nicht länger mit Hoffnung, Versprechen für eine bessere Zukunft oder süßen Worten gewonnen werden; denn dies ist nicht mehr Israels Sprache. Um etwas zu verändern, muss Israel verstehen, dass das Aufrechterhalten des Status quo einen schmerzhaften Preis fordert.

Das Israel von 2009 ist ein verwöhntes, arrogantes Land und davon überzeugt, dass es alles verdient und dass es die Macht hat, Amerika und die Welt zum Narren zu halten. Die Vereinigten Staaten haben diese Situation erzeugt, die den ganzen Nahen Osten und Israel selbst gefährden . Deshalb ist im kommenden Jahr dringend ein Wandel nötig . Washington muss gegenüber Israel und der Besatzung endlich „Nein“ sagen, ein unzweideutiges Nein des Präsidenten.

Gideon Levy, Haaretz, 1.11.09 http://www.haaretz.com/hasen/spages/1124928.html

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EIN FLADENBROT PRO TAG REICHT ….

Verfasst von gelderlander am November 14, 2009

Es geschah alles wie nach einem Urknal, und nach dem 1. September nahm mein Leben einen anderen Lauf. Ich befinde mich jezt in einer anderen Zeit, die ich schon als kleines Kind zu fürchten lernte, als ich per Zufall die Bilder von Auschwitz sah.

Angesicht dieser Verbrechen, die ohne Vergleich in der Geschichte stehen, habe ich schon damals einen Eid abgelegt, in dem ich mir selbst versprach: Wenn so ein Verbrechen oder ähnliches jemals in mein Leben pasieren sollte, werde ich nicht tatenlos zusehen.

Damals war ich neun Jahre alt als mein Vater, der als Techniker in eine Chemiefabrik in Süd –Serbien arbeitete, plotzlich an Krebs ekrankte. Später habe ich in Erfahrung gebracht, dass diese Firma für die rusische Atombehörde arbeitete. Der Körper meines Vater war in solchem Maße kontaminiert, dass er an seinem vierzigsten Gebuhrstag verstarb.

Enttäuscht und traurig angesicht dieser Tasache, und teilweise auch wegen Machtlosigkheit irgendetwas gegen die Verantwortlichen unternehmen zu können, unterbrach ich mein Studium und beschloss meine Heimat für immer zu verlassen, und so kam ich nach Deutschland.

Mein Gott, ich werde nie vergessen, als ich die Grenze ohne nennenswerte Probleme

passierte und aus dem Zugfenster das herrliche Panorama Deutschlands stundenlang bewunderte.

Ja, das war Liebe auf dem ersten Blick. Ich verliebte mich in dieses Land, in dieses Volk, an die vielversprechende Demokratie, die Freiheit, die Menchenwürde und Gerechtigkeit, die es jedem Individuum versprochen hat. Ich war so überglücklich und fing an, meine Zukunft zu planen.

Als ich nach etlichen Strapazen und unendlichen Behördegängen meine Aufenthalserlaubnis bekam, wartete ich keinen Tag länger und fing sofort an, eine Arbeit zu suchen.

Als ich gerade durch die Tür des Arbeitsamt in den Warteraum eingetreten bin, sah ich eine Frau mit Kopftuch, wie sie mit Tränen in den Auge aus einem Zimmer heraus kam. Als nächste betrat ich das Zimmer, und als ich dort vor der Mitarbeiterin stand, grüßte ich höflich, aber bekam keine Antwort. Nun dachte ich – die Frau hat einen schlechten Tag, es ist nicht schlimm.

Sie verlangte zuerst meine Papiere und meinen Pass. Ich kann mich nicht erinnern, was mir an Unterlagen fehlte, aber sie warf mir meinen Pass vor die Füße und sagte – du bist nicht dran, draußen warten!

Ich blickte auf meinen Pass, der immer noch am Boden lag und dachte – dieser Pass ist meine Identität.Dieser Pass – das bin ich selber, warum tut sie so etwas?

Das war meine erste Begegnung mit Ausländerfeindlichkeit in Deutschland, aber ich nahm es nicht so ernst, denn ich hatte andere Pläne. Ich wollte ein besseres Leben, ich wollte die deutsche Kultur kennenlernen und dachte nur, wenn ich die Sprache schnell beherrsche, will ich mich bei jedem Deutschen bedanken, das ich hier Leben darf in Freiheit und Demokratie, die auf jeden Fall besser sind als der strenge Kommunismus. Und ich arbeitete viel, ich wollte jeden überzeugen, das ich nicht mehr verlange, als mein Geld selbst zu verdienen, um mir eine bessere Zukunft zu gestalten. Und obwohl ich ziemlich gebildet war und studiert habe, habe ich keine Arbeitsangebote ausgeschlagen. Ich ging Putzen, ich arbeitete in verschiedenen Fabriken, ich verkaufte Brötchen, ich trug Zeitungen aus, und habe mich nie beschwert und selbst die tagtäglichen Diskriminierung wollte ich nicht wahr haben. Bis sich einer meiner Vorgesetzten an mir vergriff und anfing, mich massiv sexuell zu belästigen. Ich reichte eine Beschwerde beim damaligen Bezirksleiter ein, der für die Firma züständig war, und verlangte zusätzlich die Entlohnung für die zahlreichen Übersunden, die man mir monatelang nicht ausgezahlt hatte.

„Wozu brauchst du das Geld? Ein Fladenbroth pro Tag für euch Muslime muss wohl reichen!“, war die zynische Antwort.

Stunden später, nachdem der Berziksleiter weg war, bedrängte mich ein Mananger, der mein Vorgesetzter war, im Kühlraum, der im Keller lag. Er belästigte mich sexuell und berührte meine Brüste. Widerholt versuchte er, mir die Hose runterzuziehen.

„Ich habe noch nie eine Muslimin probiert“, sagte er.

Ich weiss bis heute nicht, wie ich es geschafft habe, von dieser Bestie wegzulaufen.

Ich bekam augenblicklich hohen Blutdruck, so das ich abends, als ich nach Hause kam, mit Blaulicht ins Krankenhaus transportiert werden musste. Weil ich dazu noch einen Nervenzusammenbruch hatte, hakte der Stationsarzt mit Fragen nach und ich erzählte ihm alles. Er riet mir, eine Anzeige gegen den Mananger zu erstatten, und ich tat es. Er wurde nur deswegen verurteilt, weil sich seine Assistentin als Zeugin meldete. Sie war öfter Zeugin, als er mich beleidigte und einmal im Vorbeigehen auf dem Flur sittenwidrig berührte.

Das Urteil brachte mir ein wenig Befriedigung für meine beschmuzte Ehre und weibliche Sensibilität, aber der hohe Blutdruck blieb bis heute.

Später erhielt ich die Kündigung (aus Betriebsinternen Gründen, wie es hiess). …

Ich bin selber Psychologin und mit meinem fachlichen Wissen könnte ich mich schützen, dass ich nicht an chronischen Depressionen zu Grunde gehe. Aber die Bitterkeit in meiner Seele blieb, sie sitzt in meiner Seele fest.

Als ich die Bilder vom 11 Sempteber 2001 sah, da weinte ich aus Mitleid und teilte mein Mitgefühl und Bedauern mit den unschuldigen Opfern. Ich rief die Redaktion einer Lokalen Zeitung an und verurteilte öffentlich diese schreckliche Tat. Ich dachte – ich als Muslimin und als friedlicher Mensch bin verpflichtet, das zu tun. Ich bin gegen jegliche Gewalt. Viele meiner Nachbaren, Kollegen und andere Muslime haben sich bei mir bedankt, nachdem sie in der Zeitung meinen Text gelesen haben. Die waren alle zu tiefst betroffen.

Aber ich ahnte nicht, was auf uns Muslime noch zukommt. Ein paar ach dem

Terroranschlag setzte sich die mediale Öffentlichkeit auf die Jagd nach allem Islamischen in Bewegung. Jede Vorverurteilung war willkommen, und die Ereignisse überschlugen sich stündlich und täglich. Ich begriff nicht, wozu die Generalisierungen und kollektiven Beschuldigungen einer ganzen Religion, und fragte mich, was habe ich oder mein Nachbar mit dem Terror zu tun? Einige Deutsche schämten sich nicht, mir ins Gesicht zu sagen: Ihr seid genau so verlogen und hinterlistig wie die Juden!

Die Stimmung der Öffentlichkeit geriet unter die völlige Kontrolle von ARD und ZDF, und ich fing an zu beobachten, wie sich viele Medienhäuser als faschistische Denkfabriken entpuppten. Am Schlimmsten waren und sind immer noch die großen Medienhäuser wie „Der Spiegel“, „Die Welt», und der faschistisch orientierte Ralph Giordano durfte auch nicht fehlen. Der Bundesverdeinsordenträger, der an seinem Volk zweifelt und leidet , und der deswegen alle Vollblutjuden hasst. Er nennt sich Israeli und koketiert mit der Shoa, als ob sie sein Eigutum wäre, die er mit der Verfolgung seiner Mutter geerbt hat.

Dieser blinde, halbsenile Exstalinist nennt Israel –seine „geistige Heimat“ und dabei merkt er nicht, dass er damit viele Auschwitzüberlebenden beleidigt.

Seine Texte und die Hasspredigten, die er gegen Muslime immer noch verbreitet, haben uns in Deutschland lebende Muslime mehr Schaden zugefügt als die (angeblich) islamischen Terroristen, die das World Trade Center – zestört haben sollen.

Jetzt habe ich gehört, dass Giordano ein Buch schreibt (hoffen wir das letzte). Er will uns damit erzählen, wie ein fanatische Mossad –Agent noch einen Terroreinschlag plant, um das Bin Laden in die Schuhe zu schieben. Man sieht: der blinde Exstalinist kann nicht aufhören zu hetzen. Übrigens, sein Ziehvater Stalin hat gleiche Neigungen gehabt. Das nennt man Geistiges Erbgut oder «geistige Heimat»

Lächerlich sind seine Fürsorge für die Freiheit muslimischer Frauen, wobei er sie als Pinguine diffamiert und beschimpft. Er traut sich die Ex-PKK-Kämferin Mina Ahadi als Ziehpferd für den antichristlichen-antijüdischen und antiislamischen Karren zu spannen und hat die Hoffnung, dass ihm viele Musliminnen und andere gottllose Frauen um den Hals fallen. Wozu? Nicht doch wegen des Privilegs, dass, wenn sie die Kopftücher von ihren Köpfen reissen – sie nicht meh von Giordano, dem Papst aller Blinden, als Tiere dargestellt werden.

Erst kürzlich habe ich einen kleinen palästinensichen Jungen auf der Strasse getroffen. Ich sah, wie aus seiner Hosentasche ein Messer heraushing. Ich fragte ihn, warum er das Messer mit sich trage und wozu?

„Wenn die Amerikaner mich versuchen zu entführen, muss ich mich verteidigen!“ –antwortete der Seschsjährige.

Mir war augenblicklich kalt, als ob mir jemand mit einer kalten Hand das Herz brührte.

Ich arbeite zur Zeit an einem Projekt in der Jugendbetreung. In der Gruppe von 20 Jugendlichen sind einige Muslime. Diese berichten mir, wie sie von ihren Lehrern wie Dummköpfe und Koranschüler diffamiert werden. Sie beschweren sich über die ständigen grundlosen Polizeikontrollen, in denen minderjärige Jugendliche von Polizeibeamten auf der Strasse festgenommen und gefilzt werden. Händynummern werden kopiert, es wird nach Schuhgröße gefragt, und oft werden sie ins Revier mitgenommen und stundenlang verhört.

Die Eltern oder ggf. ein Vormund werden nicht benachrichtigt. Das ist gängige Praxis. Viele Jugendliche sind entweder apathisch oder aggressiv. Der Stiefvater Staat hat die Rechte ihrer Eltern an sich gerissen, um die (angebliche ) Integration in die Kopfe von diesen missachteten Migranten einzuhämmern – durch Nichtachtung, Denunziation , Unterbewertung und Vedächtigung – versteht sich. In der Sonderschule sitzen hochintelligente Migranten –Kinde,r die aus Plazmangel aus anderen Schulen als Überfluss in der Sonderschule landen. Denjenigen, die gute Noten haben, wird abgeraten, aufs Gymnasium zu gehen. Begründung – „aus kulturelle und sozialen Gründen„ Eine Migrantin erzählte mir mit Trännen in den Augen, wie die Lehererin ihren Sohn in einem Supermarkt an die Schulter packte und sagte: – Du bist zu dumm für ein Gymnasium, wer hat dir geraten,dich dort anzumelden ?

Als die Mutter dazwischen ging, um ihr Kind von die aggressiven Lehrerin zu schützen, hörte sie, wie sie, nachdem sie zwei Meter zurückging – du stinkst.

Die Frau ging zur Schulleiterin, die bis heute kein Zeit hatte, um die Mutter zu empfangen .

Das, was ich hier beschrieben habe, ist nur ein Bruchteil dessen, was wir als Muslime und überhaupt als Migranten erdulden mussen .

Und die Propaganda geht weiter. Uns und der Welt wird jeden Tag eine neues Bild aus der faschistischen Denfabrike „Der Spiegel„ unter die Nase gehalten. Bis eines Tages die Züge wieder zum Rollen beginnen, um uns, genauso wie die Juden damals, in irgendein Konzentrationslager zu transportieren . Ich appelliere an alle Juden und alle Muslime: „Denken sie schneller und bewuster als die Zugen rollen können !“

Elifa Krijestorac

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Witz des Monats und Lüge des Jahres

Verfasst von gelderlander am November 14, 2009

Offensichtlich hat es Broder nötig Lügen zu verbreiten und absurde Behauptungen zu veröffentlichen.

In seinem berühmt-berüchtigten blog „Die Achse des Guten“ hat er einen unbekannten Publizisten, Uzi Silber, dreiste aber dumme Lügen verbreiten lassen wie zB:

„When the outbreak of Intifada in 2000 permanently barred Ahmad´s brother from work in Israel, his Jewish boss (!) continued to pay the brother´s salary for five years.”

Das kann selbst ein Broder nicht glauben und ich behaupte, dass es eine dreiste, unverschämte und dumme Lüge ist, so dumm, dass man es kaum glauben kann, dass mitteleuropäische Journalisten sich für solch einen Schmarren hergeben. Für Broder ist aber kein Schmarren zu dumm und keine Lüge zu unverschämt, wenn sie aus Juden Engel macht.

Quelle

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Deutschland im rassistischen Mittelfeld

Verfasst von gelderlander am November 13, 2009

Pressemitteilung
13.11.2009 – Sevim Dagdelen

„Es steht schlecht um Europa. Rassistische Ressentiments und Stereotype sind längst Bestandteil des gesellschaftlichen Mainstreams. Ihnen muss auch dort entschieden begegnet werden“, erklärt Sevim Dagdelen zu den heute vom Institut für Konflikt- und Gewaltforschung (Bielefeld) und der Amadeu Antonio Stiftung vorgelegten Ergebnissen einer Untersuchung über Integration und Fremdenfeindlichkeit in der EU. Die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Solidarität, Gleichheit, Gerechtigkeit und Humanität bleiben wie Marx es formulierte im ‚Säurebad der Konkurrenz‘ zunehmend auf der Strecke – kräftig befördert durch die Krise und dem Umgang mit ihr durch die Politik. Unvermindert bestehen rassistische Einstellungen in allen Teilen der Bevölkerung fort. So hat fast jeder zweite Europäer Vorurteile gegenüber Migranten, religiösen Gruppen oder Minderheiten. 50 Prozent sind der Meinung, dass in ihren Ländern zu viele Einwanderer leben. Erschreckend ist, dass 125 Jahre nach der Aufteilung Afrikas unter den europäischen Kolonialmächten auf der Berliner Afrika-Konferenz fast ein Drittel eine ‚natürliche Hierarchie zwischen Schwarzen und Weißen‘ sehen will.

Doch es geht nicht nur um Vorurteile. Es muss endlich das mit rassistischen Einstellungen korrespondierende Verwaltungshandeln und die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen problematisiert werden. Sie leisten ihrerseits der Diskriminierung Vorschub. Diese rassistische Diskriminierung seitens des deutschen Rechtssystems wird aber auch von der neuen Bundesregierung nicht angesprochen. Sie reduziert das Problem rassistischer Einstellungen nach wie vor auf den Rechtsextremismus.

Die Bundesregierung will nicht begreifen, dass wir in Wirklichkeit vor ganz anderen Herausforderungen stehen. Sie muss endlich eine angemessene Analyse rassistischer Diskriminierung in Deutschland vornehmen und in die Zukunft gerichtete Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus zu finden.“

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Neoliberale Betonköpfe

Verfasst von gelderlander am November 13, 2009

Pressemitteilung
13.11.2009 – Sahra Wagenknecht

„Die Chefideologen des Kapitals haben aus der Krise offensichtlich nichts gelernt“, kommentiert Sahra Wagenknecht das heute veröffentlichte Gutachten der so genannten Wirtschaftsweisen. „Zwar wird die Bundesregierung für ihren steuerpolitischen Kamikazekurs zu Recht kritisiert“, so die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, „doch was die angeblich Sachverständigen stattdessen vorschlagen, ist ein Frontalangriff auf den Sozialstaat: drastische Kürzung der Staatsausgaben, ‘Flexibilisierung’ des Tarifrechts und des Kündigungsschutzes, Kürzung von Renten und Löhnen, flächendeckende Studiengebühren und asoziale Kopfpauschalen bei der Krankenversicherung – um nur einige Beispiele zu nennen.“ Wagenknecht weiter:

„Mit der löblichen Ausnahme von Peter Bofinger haben wir es bei den angeblich ‚Wirtschaftsweisen’ mit neoliberalen Betonköpfen zu tun, die knallharte Interessenpolitik für die Konzerne und die oberen Zehntausend machen. Der Glaube des Sachverständigenrats, dass Lohndumping, Privatisierungen und Sozialraub der deutschen Wirtschaft förderlich seien, lässt sich daher auch durch Tatsachen nicht erschüttern. Fakt ist doch: Die neoliberale Politik der Deregulierung, Flexibilisierung und Umverteilung von unten nach oben hat die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten herbeigeführt. Aus diesem Grund darf es auch kein ‘Weiter so’ geben. Wir brauchen einen politischen Neuanfang und perspektivisch eine andere Wirtschaftsordnung, die nicht auf Profitmaximierung und Konkurrenz gegründet ist, sondern auf Solidarität und Vernunft.“

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Informationsfreiheit laut Springerboss „Kommunismus“

Verfasst von gelderlander am November 13, 2009

„Dies ist ein spätes ideologisches Ergebnis von Webkommunisten: Nur wenn alles kostenlos ist, ist es demokratisch.“ Dies sei genauso absurd wie zu behaupten, es sei demokratisch, wenn das Bier im Supermarkt kostenlos sei. Niemand werde in qualitativ hochwertigen Content investieren, wenn es nur den freien Zugang zu Informationen im Internet gebe. Dieses Geschäftsmodell könne nicht funktionieren, sagte Döpfner. (http://www.golem.de/0911/71190.html)

 

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